Die Regenwassernutzung

Das Regenwasser zu sammeln ist sehr umweltfreundlich und spart noch Geld. Jeder Schweizer und jede Schweizerin verbraucht im Haushalt täglich durchschnittlich 162 Liter Trinkwasser. Vor 20 Jahren waren es noch 180 Liter pro Person. Die Anstrengungen zum Wassersparen zeitigen also Erfolge, aber sie müssen weitergehen.
Bei einigen Anwendungsbereichen im Haushalt kann ganz auf den Einsatz von Trinkwasser verzichtet werden. Für die Toilettenspülung, zur Gartenbewässerung, für die Reinigung der Fahrzeuge sowie für eine Teichanlage kann problemlos gefiltertes Regenwasser verwendet werden. Dadurch sind Trinkwassereinsparungen jederzeit möglich.
Der durchschnittliche Energieaufwand von Wasserversorgungen in der Schweiz beträgt rund 0,4 Kilowattstunden pro Kubikmeter Wasser (kWh/m3).  Die energieintensivsten Wasserversorgungsanlagen benötigen zwischen 0,6 und 0,7 kWh/m3. 

Regenwassernutzung – eine ökologische Notwendigkeit

Bevor die Installierung einer Regenwassernutzungsanlage ins Auge gefasst wird, sollte deshalb geprüft werden, ob nicht der Wasserverbrauch mit persönlichem und sparsamem Umgang mit Wasser und dem Einsatz moderner Technik noch weiter gesenkt werden kann. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Wie funktioniert eine Regenwassernutzungsanlage

Das Regenwasser wird von den Dachflächen über ein Filtersystem in den Regenwasserspeicher geführt. Mit Hilfe einer druckabhängig gesteuerten Pumpe wird das Regenwasser über eine spezielle Verrohrung in die Hausinstallation oder zum Verwendungsort im Garten gefördert. Ist nicht genügend Regenwasser verfügbar, wird Trinkwasser in genauer Dosierung nachgespeist. Regenwasserspeicher können im Keller oder unterirdisch im Garten aufgestellt werden. Im Neubau werden in der Regel Behälter aus Kunststoff oder Betonzisternen verwendet. Im Altbau lassen sich bestehende Zisternen, ehemalige Klärgruben oder alte Öltanks sinnvoll umrüsten.

Unter www.bafu.admin.ch. (Regenwasser richtig nutzen) erfahren Sie noch weitere interessante Informationen.